Die Bedeutung des Schlafs

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Bedeutung des Schlafs

Etwa ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Schlaf. Ein regelmäßiger und
erholsamer Schlaf ist wichtig, um leistungsfähig und fit zu bleiben.

Aufgaben des Schlafs

Körperfunktionen, Puls und Atmung verlangsamen sich, der Blutdruck sinkt. Hormone werden neu gebildet, das Immunsystem schöpft frische Kraft, und das Gehirn verarbeitet nachts die Informationen des Tages. Der Körper nutzt dies als Erholungs- und Aufbauphase.

Aufbau des Schlafs

Schlaf ist eine aktive Abfolge von Ereignissen und physiologischen Zuständen. Neben Leicht- und Tiefschlafphasen tritt Traumschlaf (REM) auf. Dieser ist für die Erholung der Seele zuständig. Dem Tiefschlaf hingegen wird die körperliche Erholung zugesprochen.

Ablauf des Schlafs

Insgesamt werden in der Nacht meist 4-5 Schlafzyklen durchlaufen, in denen Leicht-, Tief- und Traumschlaf geregelt aufeinander folgen. Der Schlaf ist erholsam, wenn diese fünf Zyklen ungestört ablaufen. Kurze Aufwachphasen sind dabei ganz normal.

Störungen des Schlafs

Dieses natürliche Verhältnis ist bei vielen Schlafstörungen verschoben. Die Folge: Man fühlt sich am nächsten Tag körperlich und geistig nicht richtig erholt. Es gibt viele Faktoren, die den natürlichen Schlafablauf beeinflussen, z.B. Krankheit, Stress, psychische Probleme, umweltbedingte Einflüsse, ungenügender Schlafkomfort, unregelmäßige Arbeitszeiten, langes Reisen und vieles mehr.

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Sprechzeiten

  • Montag 7-16 Uhr
  • Dienstag 7-13 Uhr
    15-17 Uhr
  • Mittwoch 7-13 Uhr
  • Donnerstag 7-13 Uhr
  • Freitag 7-12 Uhr

Privatsprechstunde
nach Vereinbarung

Regierungsstraße 65
99084 Erfurt

Tel.: 0361 · 56 25 95 0
Fax:  0361 · 56 25 95 1

Akkreditierung

Unser ambulantes Schlaflabor ist von der
Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin (DGSM)
akkreditiert.

Section

Die größten Schlafstörer

zitiert nach: Schlaf - der Gesundheitsexperte spezial, Hg. Martin Söffker V.i.S.d.P., Marvi-Verlag, Hannover, Nr. 1 2016.
zitiert nach: Schlaf - der Gesundheitsexperte spezial, Hg. Martin Söffker V.i.S.d.P., Marvi-Verlag, Hannover, Nr. 1 2016.
Hinweis

Wir helfen Ihnen, wieder Schlaf zu finden
und Ihren Körper zu erholen.

Einführungsgespräch
Auswertung der Messwerte
Schlafräume
Anbringen der Messgeräte

Ablauf einer Untersuchung im Schlaflabor

21.00 Uhr

21.00
Uhr

Sie kommen zum vereinbarten Termin, werden aufgenommen und auf Ihr Zimmer gebracht.

21.30 Uhr

21.30
Uhr

Sie ziehen sich bettgehfertig an (Schlafanzug, Nachthemd) und legen sich ins Bett. Zur vereinbarten Zeit werden Sie an die Geräte angeschlossen und eingewiesen.

5–6 Uhr

5 – 6
Uhr

Wecken. Sie können sich frisch machen.

7.00 Uhr

7.00
Uhr

Befundauswertung durch den diensthabenden Arzt. Danach gehen Sie nach Hause oder wie gewohnt auf Arbeit.

Section

Bitte bringen Sie mit:

  • medizinische Befunde
  • persönliche Hygieneartikel (ggf. Haarwäsche), Handtuch, gerne auch ein eigenes Kopfkissen
  • Nachtwäsche
  • ggf. einen Haartrockner
  • Medikamente, falls Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen
  • bei Diabetikern evtl. eine Zwischenmahlzeit
  • bei vorhandener Überdrucktherapie – bitte Gerät, Maske und Zubehör
  • bereits verwendete Hilfsmittel zum Schlafen (Schnarchschiene, Rückenlageverhinderungsweste etc.)

Nervös? Wie Sie sich selbst helfen können.

Ungewohnte Umgebung, Kabel am Körper, Gefühl der Beobachtung, fremdes Bett, umständlich Anreise – alles Gründe, Sie schlechter als sonst schlafen zu lassen. Hier ein paar Tipps, was Sie dagegen tun können:

  • Verzichten Sie auf den Mittagsschlaf
  • Essen Sie abends nicht zu schwer
  • Bewegen Sie sich ausreichend

Kostenübernahme

Kostenübernahme

Die Untersuchung im Schlaflabor ist eine ambulante Leistung und im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen im einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) geregelt. Das bedeutet für den Patienten, dass bei indikationsgerechter Untersuchung (Stufendiagnostik) die Kosten für die Schlaflaboruntersuchung vollständig von seiner Krankennkasse übernommen werden.

Im privatärztlichen Bereich erfolgt die Abrechnung entsprechend den Beschlüssen des Gebührenordnungsausschusses der Bundesärztekammer, da es bislang noch keine einheitlicher GOÄ-Position für schlafmedizinische Untersuchungen gibt.

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